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Die Gesellschaft im Ausnahmezustand

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern und Erziehungsberechtigten,

im digitalen Zeitalter lässt sich vieles über Medien regeln und ersetzen, die Gesundheit und das Leben aber nicht. Gerade weil ohne Schulalltag so viele Kinder und Jugendliche zeitlich über mehr Freizügigkeit verfüge, ist der verantwortungsbewusste Umgang damit viel dringlicher als sonst. Die drohende Ausgangssperre ist nicht nur Ausdruck der Gefährdung des Infektionsrisikos, sie ist auch als Konsequenz auf sorglosen Umgang mit Hinweisen, Warnungen und Verboten zu sehen. Ich kann nur mit dem Kopf schütteln, dass unsere Hausmeister diese Woche jeden Morgen wieder unsäglich viel Partymüll vor der Keltenhalle beseitigen mussten. Ich appelliere eindringlich an alle, der Situation mit dem nötigen Ernst zu begegnen. Natürlich ist es langweiliger, ohne Freundinnen und Freunde bei bestem Wetter möglichst zuhause zu bleiben. Aber zu viel verlangt ist es nicht. Mit regelmäßigem Händewaschen allein ist es längst nicht mehr getan, der Verzicht auf soziale Kontakte insbesondere zum Schutz der älteren Generation sind das Gebot der Stunde.

Wenn in Geschäften und Behörden, so diese überhaupt noch zugänglich sind, ein Sicherheitsabstand eingeführt ist und nur einzelne eingelassen werden, sind Freizeitvergnügen in fröhlichem Zusammensein auf keinen Fall mehr zu verantworten. Ich bitte daher, weniger an sich und mehr an die Gemeinschaft zu denken, damit wir die Krisenzeit gut und möglichst gesund überstehen. Verweisen möchte ich auf die Erklärungen von Herrn Oberbürgermeister Schrempp sowie den Appell aus Karlsruhe.

Helmut Endlich

 Erklärung des Oberbürgermeisters Sebastian Schrempp zur aktuellen Lage

 Appell der Karlsruher Krankenhäuser an alle Karlsruher (KA-News)

 Stand: Sa, 21. März, 08:30 Uhr